geografische Lage


Im südöstlichen Zipfel des Hallenberger Stadtgebietes und damit auch des Sauerlandes, an der Grenze zu Hessen liegt Braunshausen, das durch die Gebietsreform im Jahre 1974 mit den Dörfern Liesen und Hesborn ab dem 01.01.1975 der Stadt Hallenberg zugeordnet wurde.

Hallenberg innerhalb des Hochsauerlandkreises (HSK)
Hallenberg innerhalb des Hochsauerlandkreises (HSK)

Das Dorf wurde auf einer nördlich geneigten Hanglage errichtet. Bei rund 356 m ü. NN verläuft der Talgrund und bei rund 405 m ü. NN. befinden sich die Wohngebäude am südwestlich gelegenen Ortsausgang.

Die Entfernung zur westlich gelegenen Stadt Hallenberg beträgt rund 4,5 km.

Verkehrsmäßig wird Braunshausen nur über Kreisstraßen erschlossen (K54, K55, K76).

Die von Hallenberg kommende Kreisstraße 54 (K54) verläuft direkt durch den Ort und dient hier dem Anlieger- und Durchgangsverkehr.

Braunshausen grenzt in NRW an Hallenberg und Dreislar (zu Medebach) und zur hessischen Seite an Neukirchen (zu Lichtenfels), an Rengershausen (zu Frankenberg) und an Somplar (zu Bromskirchen).

 

Stadtgebiet Hallenberg          (Veröffentlicht mit Genehmigung der WAGU GmbH und der Stadt Hallenberg)
Stadtgebiet Hallenberg (Veröffentlicht mit Genehmigung der WAGU GmbH und der Stadt Hallenberg)

Das Dorf liegt innerhalb der Medebacher Bucht an den Ausläufern des Rothaargebirges, dem Ostsauerländer Gebirgsrand. Im Hallenberger Bereich wird die Medebacher Bucht auch als Hallenberger Bucht bezeichnet.

In dieser landschaftlich und klimatisch privilegierten Lage profitiert Braunshausen von den besten Wetterbedingungen und einer der schönsten Landschaften des Sauerlandes.

Nicht ohne Grund nennt man dieses Gebiet auch „die Toskana des Sauerlandes“.

Begünstigt durch die Lage im Regenschatten des 800 m hohen Rothaargebirges, dürfen sie sich als Orte mit den meisten Sonnenstunden im Hochsauerland rühmen und nehmen es in Punkto Sonne auch mit den sonnenverwöhntesten Orten in ganz NRW auf.

Mit einer Jahresmitteltemperatur von 7,8° C und ca. 800-850 mm Niederschlag ist das Klima in Braunshausen deutlich angenehmer als in anderen Orten des Hochsauerlandes, die sich außerhalb dieser begünstigten Zone befinden.

Zum Toskana-Gefühl trägt außerdem die sanfthügelige, halboffene Kulturlandschaft bei.

Den schönsten Blick über diese herrliche Landschaft genießt man in Braunshausen von der Kreuzbergkapelle aus, die auch das Wahrzeichen des Dorfes ist.

Von hier oben auf dem Kreuzberg schaut man weit ins Land hinein – bis ins benachbarte Ederbergland in Hessen.

Bild von der Kapelle
Bild von der Kapelle

Durch Braunshausen verläuft der Wehlenbach, der innerhalb des Dorfes renaturiert und mit dem Themengarten geschmückt wurde. In 2017 soll dem Themengarten noch ein „Outdoor-Fitnessplatz“ zugeordnet werden.

Dieser Bach mit seinen drei Quellen ist ein rund 5km langer Zufluss der Nuhne, in die er unterhalb des Ortes bei der Braunshauser Mühle mündet. An dieser Stelle bildet die Nuhne zugleich die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen. Eine tatsächliche Mühle findet sich dort heute nicht mehr, lediglich der Name hat sich erhalten, vier Häuser und eine Bushaltestelle.

Luftbild Braunshausen 2013 (Von Michael Kramer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0; wikipedia.org)
Luftbild Braunshausen 2013 (Von Michael Kramer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0; wikipedia.org)